RWalumni fördert Teilnahme an der Bundesfachschaftenkonferenz

RWalumni fördert Teilnahme an der Bundesfachschaftenkonferenz der wirtschafts- und wirtschaftssozialwissenschaftlichen Fachschaften. Hier der Bericht unserer teilnehmenden RW- Fachschaftsmitglieder.

 

Vom 16. bis 19. Mai fand in Paderborn die 68. Bundesfachschaftenkonferenz der wirtschafts- und wirtschaftssozialwissenschaftlichen Fachschaften statt. Aus ganz Deutschland wurden Vertreter nach Paderborn geschickt, um über hochschulpolitische Themen zu diskutieren und sich untereinander zu vernetzen. Unter den 78 anwesenden Fachschaften waren natürlich auch drei Vertreter der rechts- und wirtschaftswissenschaftlichen Fachschaft der Universität Bayreuth. Unsere Delegation bestand dabei aus zwei Studierenden der Betriebswirtschaft und einer Studierenden der Gesundheitsökonomie.

Die angefallenen Mitgliedsbeiträge in Höhe von 80€ pro Person wurden dabei von RWalumni übernommen, was die Teilnahme erst möglich gemacht hat und wofür wir uns noch einmal sehr herzlich bedanken möchten!

Vor Ort in Paderborn haben wir über verschiedene Positionspapiere zu hochschulpolitischen Themen diskutiert und abgestimmt. Die beschlossenen Positionspapiere dienen der hochschulpolitischen Ausrichtung der deutschen Fachschaften gegenüber der Politik. Unter anderem wurden Positionspapiere über elternunabhängiges BAföG, die Anpassung der Studienzeiten an europäische Standards und die Positionierung zur 4Future-Bewegung besprochen.

Die mal mehr, mal weniger sinnvolle, aber immer leidenschaftlich geführte Diskussion und der professionelle Umgang haben uns gezeigt, wie man auch im großen Plenum mit über 220 Personen sinnvolle und produktive Diskussionen führen kann. Hier konnten wir neben interessanten neuen Blinkwinkeln auf politische Themen auch grundsätzliche Konzepte der Diskussionskultur für unsere Fachschaft mitnehmen.

Zusätzlich zu den Plenumssitzungen wurden noch Workshops angeboten, um ganz konkrete Probleme der einzelnen Fachschaften anzusprechen. Vor allem der Austausch zwischen den Fachschaften und das Vorstellen von Best Practice Ansätzen waren dabei besonders hilfreich. So haben wir unter anderem gelernt, warum man kein Feedback auf Feedback geben sollte, wie man die Gesundheit von Studierenden aktiv fördern kann und welche Projekte wir in Zukunft in Kooperation mit anderen Initiativen planen können. In sogenannten Inputvorträgen wurde uns von externen Rednern innovative Projekte vorgestellt. Frei nach dem Motto „Besiege deine Angst und trau dich Neues zu wagen“ wurden wir in den Vorträgen von Daniel Weinert (StudyHelp) und Mirco Wesling (GermanAngstBesieger) angeregt, auch mal unsere Komfortzone zu verlassen. Die beiden Gründer eigener Startups konnten uns eindrucksvoll zeigen, welche Möglichkeiten es nach dem Studium abseits von den klassischen Berufen noch so gibt.

Insgesamt haben wir vier anstrengende Tage in Paderborn verbracht und konnten uns auch bei der abendlichen Vernetzung neben inhaltlichen Themen über den Alltag an anderen Universitäten austauschen. Gerade diese Vernetzung hat uns den Kontakt zu anderen Universitäten ermöglicht, mit denen wir uns auch über die Bundesfachschaftenkonferenz hinaus weiter vernetzen wollen.

Neben den vielen neuen Ideen, die uns das Wochenende gebracht hat, haben wir aber auch vor Augen geführt bekommen, dass die Universität Bayreuth in vielen Belangen anderen Universitäten voraus ist und vor allem die Kommunikation zwischen Professoren, Studierenden und Initiativen auf einem sehr hohen Niveau ist.

Wir sind stolz darauf, Ökonomen Bayreuther Prägung zu sein und freuen uns schon auf die nächste Bundesfachschaftenkonferenz in Jena im Wintersemester 2019!